Turnverein Wilsenroth
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Turnen

Eltern-Kind-Turnen Springmäuse

Bewegung und Spiel für Kinder ab dem lauffähigen Alter (ca. 1 Jahr) und (Groß-) Eltern

Für viele Kinder ist die Eltern-Kind-Gruppe auch ihre erste Aktivität in einer größeren Gruppe. Die Beteiligung am Eltern-Kind-Turnen liegt zeitlich noch weit vor dem Besuch des Kindergartens. Es ist häufig das erste Heraustreten aus der Vertrautheit der Familie in eine unbekannte Umgebung – Schwellenängste müssen überwunden werden. Die Eltern dienen gerade in der Anfangsphase als Halt, als Unterschlupf, der den Kindern Geborgenheit und Sicherheit zugleich gibt. Sie allein sind die Bezugsperson für die Kinder, und sie allein sind zunächst in der Lage, den Kindern Mut zuzusprechen, etwas Neues, Unbekanntes auszuprobieren.

Interessante und anregungsreiche Gerätekombinationen wie Spiellandschaften, Geräteparcours, Mattenberge u.a. sollen den Kindern Mut zum Entdecken und Ausprobieren des vielseitigen Bewegungsangebots geben. Hier kommt den Eltern eine besondere Aufgabe zu: Beim Hüpfen (z. B. auf dem Trampolin), Springen, Werfen, Fangen, Schaukeln, Stützen, Rollen, Balancieren, Klettern und Rutschen sollen sie einerseits Partner und Spielgefährte ihres Kindes sein, andererseits die Kinder ermutigen, ihre Ängste abzubauen und ihnen Erfolgserlebnisse verschaffen, indem sie Unterstützung und Überwindungshilfen geben.

Völlig zwanglos soll durch dieses Bewegungsangebot die motorische – und die soziale Fähigkeit gefördert werden. Koordinative Fähigkeiten werden spielerisch erworben, das Gleichgewicht wird geschult. Kinder, die sich im Eltern-Kind-Turnen frei entwickeln können, erreichen durch vielfältige Bewegungserfahrungen Sicherheit im Umgang mit ihrem Körper, wodurch wiederum ihr Selbstbewußtsein und ihre Individualität gestärkt wird.

Training

Donnerstags, 10:00 - 11:00 Uhr

Mehrzweckhalle Wilsenroth

Trainer

Nadine Immel und Ramona Ferrang

Kontakt

Kleinkindturnen Grashüpfer

Bewegung und Turnen für Kleinkinder (3 bis 6 Jahre)

Der eigene Bewegungsdrang kann hier ausgelebt werden und gleichzeitig lernen die Kinder, ihren Körper und ihre Bewegungen zu kontrollieren.

Turnen das ist bei uns: Hängen, Laufen, Schwingen, Stützen, Springen, Soziales Miteinander, Balancieren, Klettern, Partner und Gruppenarbeit.

Durch die verschiedenen Übungseinheiten werden die konditionellen Fähigkeiten d.h.: Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, sowie die koordinativen Fähigkeiten, d.h.: Geschicklichkeit, Anpassungsfähigkeit der Kinder, Gleichgewichtsfähigkeit, Gewandtheit, Reaktionsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit gefördert.

Aber vor allem wollen wir dass es den Kindern Spaß macht!

Training

Montag 14.30 bis 15:30 Uhr

Mehrzweckhalle Wilsenroth


Trainer

Nadine Immel, Isabell Martin, Christine Rompel

Kontakt

Allgemeines Gerätturnen weibl. 6-12 Jahre

Allgemeines Turnen für Kinder von 6-12 Jahren

Mit viel Spaß, Geduld und Freude lernen die Kinder verschiedene Bewegungs- und Übungsabläufe kennen.

In der Gruppe werden einzelne turnerische Elemente wie Purzelbäume, Räder, Felgaufschwünge etc. geübt.

Eingeladen sind alle Kinder die Spaß am Turnen haben.

Training

Montags, 15.30 bis 17.30

Mehrzweckhalle Wilsenroth

Trainer

Tanja Zingel, Anke Schuster, Theresa Hörter und Simone Jung

Kontakt

Gerätturnen weibl. Wettkampf

Gerätturnen weiblich, Wettkampfgruppe im Alter von 4-16 Jahren

Eine gemischte Gruppe (bestehend aus ca. 20 Mädchen und Jungen im Alter von 3 ½ bis 11 Jahren) im Gerätturnen wurde 1996 gegründet und wandelte sich nach einem Jahr in eine reine Mädchenriege.

Den ersten Wettkampf starteten wir nach ca. 1 ½ Jahren in Dauborn. Wir präsentierten unsere stolze Gruppe in glänzend türkisblauen Turnbodies im Nachwuchs-Rahmen-Wettkampf und mussten dort feststellen, dass es auch in anderen Vereinen eine große Vielzahl guter Turnerinnen gibt.

Von der allerersten Mannschaft sind heute noch drei Mädchen im Geräteturnen aktiv und auch die anderen Mädchen sind in anderen Sparten unseres Vereins weiterhin sportlich sehr stark engagiert.

Heute besteht unsere Wettkampfgruppe aus 25 Mädchen im Alter von 4 bis 16 Jahren. Die Wettkämpfe im Mädchenturnen finden an mehreren Wochenenden im Frühjahr und Herbst statt. Wir danken auf diesem Weg auch den Eltern für ihre Unterstützung und Mithilfe, auf die wir stets zurückgreifen können.

Das „Geräteturnen“ ist eine anspruchsvolle Sportart, die Diziplin, den vollen Einsatz sowie viel Zeit und Kraft fordert.

Training

Leistungsriege weiblich (4-10 Jahre): Samstag 10.00 Uhr bis 12.00 Übungsleiter: Celina Schlag, Jessica, Melissa und Evelin Wirschke und Vanessa Obre

Leistungsriege weiblich (10 – 18 Jahre): Donnerstag 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Übungsleiter: Gernot Gräf, Mona Großmann, Katja Henrich-Krekel und Ursula Kilberg

Leistungsriege weiblich (12 – 18 Jahre): Dienstag 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr Übungsleiter: Carmen Schardt, Simone Zollmann und Ursula Kilberg


Mehrzweckhalle Wilsenroth

Kontakt

Ursula Kilberg, 06436 2579,

Allgemeines Gerätturnen männl.

Training

Samstags, 16.00 bis 17.30

Mehrzweckhalle Wilsenroth

Trainer

Michael Kilberg, 0157 75807856, Michael Koch, 0176 22054330, Elias Schneider

Kontakt

Jedermannturnen

Training

Freitag, 20.15 bis 22.00 Uhr

Mehrzweckhalle Wilsenroth

Trainer

Erhard Gräf und Josef Hof

Gymnastik Hausfrauen

Training

Montag 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr

Mehrzweckhalle Wilsenroth

Trainer

Marlies Klink

Gymnastik für alle

Training

Donnerstag, 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Mehrzweckhalle Wilsenroth

Trainer

Ursula Kilberg

Zumba

Training

Mittwoch, 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Mehrzweckhalle Wilsenroth

Trainer

Maike Gundlach

Step

Training

Freitag, 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Mehrzweckhalle Wilsenroth

Trainer

Susi Gräf

Allgemeines Gerätturnen "Die jungen Alten"

Training

Samstags (unregelmäßig, nach Absprache), ab 17:30

Mehrzweckhalle Wilsenroth

Ansprechpartner

Ursula Kilberg, 06436 2579,

Geschichte des Turnens im TV Wilsenroth

Zahlreiche Vereinsgründungen am Anfang des 20. Jahrhunderts zeugen davon, welche Bedeutung das Turnen damals in unserer Region hatte. Turnen war seinerzeit natürlich nur etwas für das männliche Geschlecht. Unsere Satzung von 1909 spricht ausdrücklich von „Zöglingen“.

Seit der Gründung des Vereins war Wilsenroth für viele Jahrzehnte eine der Hochburgen des Gerätturnens im nördlichen Turngau Mittellahn.
Schon vor dem ersten Weltkrieg nahm der TV an Bezirks- und Gauturnfesten teil. Nach und nach wurden Turngeräte angeschafft, das erste war ein selbstgebautes Reck, das zweite ein Barren. Der Erste Weltkrieg war ein erster Einschnitt in das Leben des TV, der Turnbetrieb wurde eingestellt, sämtliche Gelder Notdürftigen gespendet.
Doch danach knüpfte der TV Wilsenroth schon bald wieder an die Erfolge der Vorkriegszeit an. In den 20er Jahren wurden Turnfeste besucht und ausgerichtet, damals noch im Bezirk Westerwald. Nach der Gleichschaltung unter der Nazidiktatur und dem erneuten Ruhen des Turnbetriebes während des zweiten Weltkrieges ging es danach schon bald wieder mit dem Turnen bergauf.

Die 50er & 60er Jahre

(von Josef Kilberg)

Mitte der fünfziger und sechziger Jahre war eine Blütezeit des Geräteturnens im Turnverein. Jedes Jahr wurden Gerätewettkämpfe durchgeführt mit einem oder auch zwei Vereinen. Die Wettkämpfe fanden entweder in Wilsenroth oder Auswärts statt. Mit folgenden Vereinen wurden Wettkämpfe geturn: Villmar, Camberg, Eschhofen, Elz, Frickhofen, Marienberg, Hachenburg, Bannberscheid-Staudt. Die Gerätewettkämpfe fanden immer eine große Resonanz. In dieser Zeit hatte der Turnverein eine der besten Turnriegen im Turngau Mittelahn.

Unter der Leitung von Turnwart Albert Jeuck kam zu dieser Zeit auch das Frauenturnen (Gymnastik) mit Keulenübungen, Reifenübungen usw. hinzu. So wurde dann auch das Schauturnen durchgeführt. Ebenso auf Festkommersen anderer Vereine war der TV ein gern gesehener Gast mit seinen Vorführungen.Schon 1948 qualifizierten sich zwei Turner vom TV (Günter Schlimm und Josef Kilberg) in einem Auswahlverfahren für das erste Deutsche Turnfest in Frankfurt.

Die 70er & 80er Jahre

(von Walter Kilberg)

Bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts verfügte unser Verein über eine durchaus vorzeigbare Riege von Jugendlichen und jungen Männern, die den Verein z.B. bei Gauturnfesten vertraten.

Die Übungsstunden fanden mittwochs und freitags ab 20 Uhr statt; vor Wettkämpfen wurde manchmal auch sonntags nachmittags trainiert. Insbesondere am Freitagstermin war die Turnhalle, die seit 1972 zur Verfügung stand und vergleichsweise gute Rahmenbedingungen für den Übungsbetrieb bot, berstend voll: Jugendliche, Altersturner, Jedermann-Wettkämpfer; die Halle glich manchmal einem Bienenschwarm.
Unter Anleitung der Altvorderen erfolgte zunächst die theoretische Einweisung in ein Übungsteil. Beispiel, die Kippe: „Dau muss durschschwinge, bess dau uh de duhre Punkt kimms. Da muss dau schnigge un schwupp seis de obe“; (Letzteres soll noch bis heute beim Mädchenturnen unter Erhard Gräf und Erhard van der Burg genau so vor sich gehen und nach wie vor prima funktionieren.); oder der Handstand auf dem Barren: „Wenn dau obe seis, geh’ id Hohlkreuz. Die Arschbagge musse su fest zesommegedreckt wern, det e Fünfmaksteck de Prägung verlärt.“

Nicht selten endeten die sportlichen Betätigungen erst weit nach 23 Uhr mit dem obligatorischen Fußballspiel, „alt gegen jung“, bei dem es mit vollem Körpereinsatz so richtig zur Sache ging. In den Wintermonaten wurden Freundschaftswettkämpfe mit den Turnvereinen von Elz, Schupbach und Villmar ausgerichtet, die den turnerischen Höhepunkt des Jahres darstellten. Es handelte sich um Kürwettkämpfe an den sechs olympischen Geräten (Boden, Sprung, Reck, Ringe, Seitpferd, Barren). Die Gastturner staunten meist nicht schlecht über die vielen Zuschauer, die in Wilsenroth interessiert das Wettkampfgeschehen verfolgten.

Nach einem solchen Wettkampf kam der damals schon betagte Karl Türk zu uns und sagte: „Ihr Boube, beim Reckturne musst ihr die Genalde uhdou, dot git ordentlisch Schwung.„

Gefürchtet von auswärtigen Turnern war das alte Wilsenrother Pferd, das es beim Sprung der Länge nach zu überqueren galt; denn es war ein gutes Stück länger als das Normmaß und so mancher Hosenboden machte mit dessen Längskante Bekanntschaft.

Feiern war natürlich auch wichtig! Nach Wettkämpfen wurde es so ernst genommen, dass man es als 7. Gerät bezeichnete. Hier gab es natürlich nur Sieger und die Siege des Turnvereins Wilsenroth 1909 e.V. am 7. Gerät waren wahrlich groß.

Heiratete ein Turner, wurde der Barren vor die Kirche gefahren und der Bräutigam musste eine Übung zeigen. Um auch tatsächlich die Heiratsfähigkeit zu beweisen, war im guten Anzug ein Handstand am Hochbarren zu stehen.* Ein Oberarmstand reichte höchstens für die „wilde Ehe“, die natürlich bei einem Turner damals noch tabu war.

Bei der Hochzeit von unserem Jack 1988 wurde der Barren mit einem geliehenen PKW-Anhänger gar nach Wissen transportiert; schließlich sollte der Bräutigam an seinem gewohnten Gerät turnen. Nicht ganz so weit war die Anfahrt nach Langendernbach, als 1987 Thomas Türk heiratete. Der Rücktransport allerdings verzögerte sich, da bedauerlicherweise die Zugmaschine, ein alter Deutz-Schlepper, nicht mehr anspringen wollte.

Der Fortbestand des Männerturnens schien gesichert, doch leider kam es anders.

Beruf, Ausbildung, Bundeswehr, Studium machten es einem Großteil der Turnerriege nicht mehr möglich, regelmäßig zu trainieren. Was den Nachwuchs betraf, so waren nur noch vereinzelt Jugendliche bereit, sich dem strapaziösen Gerätturnen zu widmen, so dass der Turnverein Wilsenroth bald keine eigene Riege mehr stellen konnte und der Turnbetrieb langsam erstarb. Die wenigen Nachwuchsturner wurden zum Teil beim TuS Frickhofen untergebracht, der einen Trainer engagiert hatte.

Den letzten, großen Auftritt hatten die Wilsenrother Turner noch einmal beim Festkommers der 1100-Jahrfeier unseres Heimatdorfs am 02.06.1979 im Festzelt.

Die oben beschriebene Entwicklung betraf nicht nur den Turnverein Wilsenroth allein, sondern war in den 70er Jahren eher typisch für unsere Region. In anderen Vereinen war der Turnbetrieb oft schon längst zum Erliegen gekommen. Das Turnen schien nicht mehr zeitgemäß, galt als altmodisch, steif und rückständig (heute würde man uncool sagen). Kaum einer wollte sich wochen-, monate-, jahrelang mit einer Turnübung herumquälen, die man vor den Augen kritischer Zuschauer -allein auf sich gestellt- am Gerät zeigen musste. Da konnte man bei anderen Sportarten schneller Erfolge erzielen. Vielleicht war es auch im Nachhinein betrachtet ein Fehler, dass der Verein es versäumte, einen qualifizierten Trainer für das Gerätturnen zu verpflichten. Sparsamkeit und Vorsicht in finanziellen Angelegenheiten waren halt schon immer Wilsenrother Tugenden, und außerdem ist man hinterher bekanntlich immer schlauer.

Der TV Wilsenroth richtete sich hinsichtlich seiner sportlichen Schwerpunkte anders aus. Der Tanzsport, bedingt auch durch die große Anzahl an jungen, weiblichen Vereinsmitgliedern, die die fehlende männliche Jugend ersetzte, sorgte in den folgenden Jahren für Erfolge; die Leichtathleten formierten sich mit benachbarten Vereinen erfolgreich zur LG Dornburg. Das Ausrichten von Fastnachts-veranstaltungen hat das Gesicht unseres Vereins verändert und schnell eine Eigendynamik entwickelt. War die alljährliche Kappensitzung zunächst nur Mittel, um für die sportlichen Aktivitäten Geld zu verdienen, wurde der Karneval bald Selbstzweck und zog an einem eigenen Strang.

Nach Jahren der turnerischen Abstinenz bemüht sich der Verein glücklicherweise wieder, seinem Namen gerecht zu werden. Die beharrliche und professionelle Aufbauarbeit zeigt bereits gute Früchte und macht Mut für die Zukunft. Hoffentlich sehen wir in Wilsenroth bald wieder spannende Turnwettkämpfe! Vielleicht finden sich auch dann noch ein paar „Alte“, die den „Jungen“ Geheimtipps geben können vom „toten Punkt“, dem „Schnicken“ und „Turnen mit genagelten Schuhen“. Ein Fünfmarkstück, das seine Prägung verlieren könnte, gibt es allerdings nicht mehr.

*Der Verfasser dieser Zeilen räumt ein, dass er bei seiner Hochzeit keinen Handstand zeigte. Die Anerkennung der Ehe durch den Turnverein Wilsenroth 1909 e.V. ist daher fraglich. Während der Recherchen zu diesem Artikel haben sich mir gegenüber weitere Turner geoutet.

Die 90er bis heute

(von Uschi Kilberg)

Getreu dem Motto „sich regen, bringt Segen“ und um der Bezeichnung „Turn“verein wieder gerecht zu werden, wurde 1996 das Geräteturnen im TV Wilsenroth wieder ins Leben gerufen. Eine gemischte Gruppe (bestehend aus ca. 20 Mädchen und Jungen im Alter von 3 ½ bis 11 Jahren) wandelte sich nach einem Jahr in eine Mädchenriege.

Der Leitsatz unseres damaligen Vorsitzenden, Josef Hof - „üben, üben, üben“ -, der auch lange Zeit die Mädchen mittrainierte, wurde ernst genommen und trägt mittlerweile gute Früchte. Von der allerersten Mannschaft sind heute noch drei Mädchen im Geräteturnen aktiv und auch die anderen Mädchen sind in anderen Sparten unseres Vereins weiterhin sportlich sehr stark engagiert.

Heute besteht unsere Wettkampfgruppe aus 25 Mädchen im Alter von 5 bis 16 Jahren. Vor einigen Jahren wurde auch eine Jungengruppe wieder aufgebaut. Im Bereich „Turnen“ sind auch die „Mutter-Kind-Gruppe“, das Kleinkindturnen sowie zwei Mädchengruppen im „allgemeinen Geräteturnen“ (1. Gruppe Vorschulkinder und jünger und 2. Gruppe ab 1. Schuljahr und älter) angesiedelt. Die verschiedenen Gruppen werden zur Zeit von 15 Übungsleitern und Helfern betreut.

Die Wettkämpfe im Mädchenturnen finden an mehreren Wochenenden im Frühjahr und Herbst statt. Das „Geräteturnen“ ist eine anspruchsvolle Sportart, die Disziplin, den vollen Einsatz sowie viel Zeit und Kraft fordert. Der expandierende Nachmittagsunterricht an den Schulen und die Überbelegung unserer Sporthallen zwingen uns zu relativ ungünstigen Trainingszeiten. Nur durch große Begeisterung und natürlich auch Talent jedes Einzelnen konnten und können wir zukünftig in dieser Sportart gute Leistungen und Platzierungen erreichen.